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Aluminium hat sich in den letzten Jahren enorm verbreitert. Das was das Kunststoff im Fensterbau ist, ist Aluminium im Bereich Fensterladen, Klappladen.
Unbestreitbare Vorteile dieses Materials ist der geringe Pflegeaufwand.
Zu beachten gibt es lediglich, dass jeder Lack einmal matt und stumpf wird. Egal ob einbrennlackiert, naßlackiert oder was auch immer. Die Autoindustrie z. B. setzt sehr hochwerte Lacke ein. Parke mal ein rotes Auto 10 Jahre unter einem Birnbaum. Da ist auch der tollste Lack tot.
Dann kann man nicht mehr nachbehandeln, da die meisten Lacke Silikone beinhalten. Da hilft dann nur noch Abbeizen in speziellen Betrieben und neu einbrennlackieren. Dies ist fast so teuer wie neue Klappläden / Fensterläden.
Ein weiterer Vorteil ist die hohe Stabilität des Materials. Ein Absinken, Verziehen oder ähnliche Eigenschaften wie z. B. bei Holzläden sind nahezu ausgeschlossen. Bei den Beschlägen werden z. B. nur aus optischen Gründen Eckwickel benötigt.
Kurz zur Geschichte: Hat man im Jahre 2000 nur knapp eine Handvoll Aluminiumhersteller gezählt, so hat heute fast jeder namhafte Hersteller von Klappladen / Fensterläden auch eine Aluminiumfertigung. Dabei gibt es nur sehr wenige Hersteller die ein eigenes System haben. Die weiteste Verbreitung (nach Produzenten) ist das System der Firma Hespa aus Frankreich. (Zumindest auf dem deutschen Markt)
Da es jetzt deutlich mehr Hersteller auf dem Markt gibt als anno 2000, hat dies natürlich zu einer Preiskorrektur geführt. Wenn man die Teuerungsrate für Material abzieht, hat sich das Preis / Leistungsverhältnis verbessert.
Nachteile des Materials ist, dass es sich um ein Hohlkammerprofil handelt. In der praktischen Folge davon sind schon bei leichtem Druck Dellen in der z. Teil nur 1-2 mm dünnen Oberfläche sichtbar. Ausbessern bei Kratzer ist nur mit viel Aufwand möglich. Auch kann es bei ungünstiger Lage zu dröhnen neigen (z. B. durch Regen). Vereinzelt kann man Aluminiumklappläden mit Styroporfüllung antreffen, die dieses vermeiden sollen. Ich bezweifle aber, dass dieses signifikant ist.
Das sollte man noch über Aluminiumläden wissen:
Die Hersteller werben immer mit 100 % Recycling. Das stimmt. Aber zur Herstellung / Recycling werden abartige Energiemengen benötigt. Der Energiepreis ist im Metallpreis enthalten.
Nur sehr wenige Hersteller behandeln das Aluminium chromfrei. Was die Umweltverordnungen eines Tages bringen ist unbekannt. Ich will auf alle Fälle kein Chrom 6 haltiges Alu haben...
Fazit: ein sehr geeignetes Material für Aluklappläden, Alufensterläden.
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